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Thema: Abschaffung der Habenzinsen (geschlossen)

  1. #1
    Nationensammler ClanMod at/de2. & Großer Bruder Avatar von Pikte
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    Abschaffung der Habenzinsen (geschlossen)

    (... ausgearbeitet von Nirgendwo)

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass der folgende Vorschlag bei der Community nicht sehr beliebt sein wird, ich halte ihn jedoch für sehr sinnvoll, um nicht zu sagen essentiell.

    Ich schlage vor, dass die Guthabenzinsen, die jeder Verein bei der Bank bekommt, abgeschafft werden.

    Meiner Meinung nach beruht ein Teil des Erfolges des OFM auch auf der Permeabilität des Systems. Das bedeutet, dass jeder Neueinsteiger die Möglichkeit hat, Erfolge zu erzielen und eines Tages Meister zu werden oder zumindest in der obersten Ligen mitzuspielen. Möglich ist dies aufgrund von zwei Effekten:
    - mit zunehmender Spielstärke steigen die Gehaltskosten des Kaders exponentiell
    - die Einnahmen hingegen steigen bei wachsendem Vermögen mit einem gegen Null sinkenden Prozentsatz gemäß dem Prinzip des sinkenden Grenznutzens
    Auf diese Weise haben Neueinsteiger die Möglichkeit, sukzessive zu den alten Hasen aufzuschließen. Diese verdienen umso weniger, je weiter oben sie mitspielen. So ist langfristiger sportlicher Erfolg ein wirtschaftlicher Nachteil und es ergibt sich ein stetiger Austausch in der ersten Liga.

    Das Prinzip des sinkenden Grenznutzens von vorhandenem Vermögen wird jedoch durchbrochen durch die Zinseinnahmen, die jeder Verein auf sein Barvermögen erhält. Unabhängig von dessen Höhe werden 2 % pro Saison gezahlt. Für die meisten Vereine ist das fast nichts, aber es ermöglicht eine Strategie, die man mit Dominanz durch Hochfinanz umschreiben könnte:

    Der wirtschaftliche Nachteil des sportlichen Erfolges kann aufgehoben werden, wenn nur genug Barvermögen vorhanden ist. Mit EUR 500 Mio. könnte ein Erstligist wirtschaftlich so erfolgreich sein wie ein Oberligist und wäre langfristig von diesem nicht aus der ersten Liga zu verdrängen. Ist das Vermögen noch höher, ließe sich die Liga sogar auf Dauer dominieren gegen jeden Verein, der nicht über ein ähnliches Barvermögen verfügt. Die Endstation wäre also der Finanzmanager statt Fußballmanager. Ich halte dies nicht für erstrebenswert.

    Ich halte dieses Szenario auch für keine reine Theorie, sondern bin sogar fest davon überzeugt, dass einige Manager bereits diese Strategie verfolgen. Sicher ist es kein Zufall, dass ca. 100 Vereine über ein Barvermögen von EUR 100 Mio. verfügen. So pfiffig dieses Vorgehen auch ist, es zerstört doch die geradezu demokratsche Vorstellung, dass es jeder nach oben schaffen kann, egal wann er mit dem OFM begonnen hat. Daher sollten die Habenzinsen abgeschafft werden.


    Wenn in den oberen Bereichen das Kapital durch angehäuftes Kapital immer weiter wächst, ist es unmöglich dorthin zu kommen. Wenn der erste Verein 4 Jahre brauchte um sich das Kapital aufzubauen von dem er gut leben kann, braucht der nächste verein schon 6 Jahre. Grund ist, dass der erste Verein trotz seiner sportlichen Erfolge über 2 Jahre immer noch Profite einstreicht. Diese Profite sind nur einfach nicht mehr ganz so groß aber sie werden noch deutlich höher sein als in deinen ersten 2 Jahren. Du musst also nicht nur gegen das bereits vorhandene Kapital kämpfen, sondern auch gegen das sich weiter anhäufgende Kapital. Wenn du dann nach 6 Jahren endlich auf gleiche ebene bist, braucht der nächste Verein schon 9 Jahre, der nächste 12, jeder weitere 15 und irgendwann gibt es Vereine, die so viel Kapital angehäuft haben und davon leben, dass sie jede Mondsumme bezahlen und dennoch weiterhin Profite machen können. Dann reichen 15 Jahre nicht mehr aus unnd man bräuchte 70 Jahre.

    Und genau sowas darf es in einem Spiel mit Langzeitbalancing nicht geben. Ein Spieler, der 10 Jahre dabei ist darf gerne über mehr Kapital verfügen und dadurch mehr von seinen Rücklagen leben können aber er darf aufgrund seiner langen Mitgliedschaft keinen Einnahmevorteil besitzen, den jeder neue Spieler nicht innerhalb von 3-4 Jahren aufbauen kann.
    Mögliche Alternativen:
    > Auf die Habenzinsen werden Abgaben abgezogen
    > einrichten eines Festgeldkonto
    > absenken der Zinsen
    > Besser das Geld in das Stadion investiert und höhere Einnahmen durch das Stadion.
    Zahlreiche Änderungen rund ums Stadion, die euch noch größere Möglichkeiten beim Managen eures Vereins eröffnen. So könnt ihr zukünftig beispielsweise Frittenbuden und Bierstände in eure Stadien integrieren, um einerseits echtes Stadionflair aufkommen zu lassen und zudem zusätzliche Einnahmen in eure Vereinskasse zu spülen.
    ...nur ein Beispiel
    Frittenbude, ab Stadiongröße .... , .... Euro Pacht pro ST
    Fan Shop , ab Stadiongröße ... , ... Euro Pacht pro ST
    u.s.w.

    mfg
    Geändert von Pikte (20.06.2014 um 17:55 Uhr)

  2. #2
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    Finde den Vorschlag richtig und gut.Ich finde auch das zinsen hier nix verloren haben,da eigentlich nur die davon profetieren die enorm viel geld haben.Die strategie von diesen leuten war zwar echt genial jedoch ist das hier n browsergme also sollten Neueinsteiger auf lange sicht zumindest ne chance haben oben mit zu spielen.

    DAFÜR!!!

  3. #3
    Bruder
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    gibt es hierzu Statistiken? Wenn man Anfangs viel Geld geschwäffelt hat stimmt das schon. Ich bspw. bin seit 3 Jahren in der 1. Liga und wenn ich überlege wie teuer immer die Refinanzierung der Spieler (speziell MS und TW) ist plus die dortigen Gehaltskosten, macht dies keinen Unterschied zu Liga 2. Dort habe ich m.E. sogar bessere "Gewinne" gefahren, da dort das Gehalts- und Refinanzierungsniveau nicht so hoch war.

    Es mag exoten geben ja, aber ich glaube nicht das der überwiegende Anteil der Spieler so massive Geldvermögen hat und deine 100 Spieler mit 100 Mio. sind zu vernachlässigen. Das ergibt 2 Mio. Zinsen pro Jahr was für einen 1. Ligisten nicht viel ist (1,5 Gehaltszahlungen). Denke hierzu wird es leider auch keine Zahlen geben.

    Aber anderseits muss man es auch so sehen, Vereine welche 300,400,500 oder mehr gespart haben, haben dafür Anfangs entweder auf Erfolge (Kader) oder Stadionausbau verzichtet und sollen jetzt bestraft werden? Dann kannst du ja auch sagen, es ist unfair wenn es Spieler mit Stadion 200.000 gibt weil ein Neuling das so schnell auch nicht einholen wird und in der Zeit wo der dies baut hat der andere damit schon wieder Millionen verdient oder noch weiter ausgebaut, falls dies noch lohnenswert sein sollte....

    Ferner schichtest du das Problem nur um, von den Finanzen zum Stadion
    => Zinsen oder Zusatzeinnahmen durch Frittenbude? Wo ist der Unterschied.
    => Der arme Spieler kann sich die Frittenbude nicht leisten und ein Verein mit 100 Mio. unverzinsten Geld wird diese sofort ausbauen.


    Die Idee mag im Ansatz und von den Überlegungen den Fairnessgedanken tragen, aber ist noch nicht final zu Ende gedacht da
    i) "Sparvereine" in der Vergangenheit auf erfolgte verzichteten
    ii) mit deinem Vorschlag der Stadionerweiterung nur eine Umschichtung stattfindet
    Geändert von Matec (17.06.2014 um 23:05 Uhr)

  4. #4
    Nationensammler ClanMod at/de2. & Großer Bruder Avatar von Pikte
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    Ferner schichtest du das Problem nur um, von den Finanzen zum Stadion
    => Zinsen oder Zusatzeinnahmen durch Frittenbude? Wo ist der Unterschied.
    Zinsen vermehren passiv das Vermögen und Zusatzeinnahmen durch das Stadion ab einer bestimmten Größe sind feste Einnahmen wo ersteinmal Investitionen erforderlich sind und keine weiteren Gewinn Steigerungen wie durch den Zins zu erwarten sind. Es würde dann auch Sinn machen das Stadion größer auszubauen um zusätzlich feste Einnahmen zu haben.

    .Aber anderseits muss man es auch so sehen, Vereine welche 300,400,500 oder mehr gespart haben, haben dafür Anfangs entweder auf Erfolge (Kader) oder Stadionausbau verzichtet und sollen jetzt bestraft werden?
    ....sie werden nicht bestraft, denn sie bezahlen keine Steuern und können wie alle anderen Manager ihre Einnahmen über das Stadion oder Traden erhöhen. In einem Fussballmanager Spiel werden sportliche Erfolge mit Sponsoren und Prämiengelder auch gut bezahlt.

    Zinsen für ein unbegrenztes Guthaben haben nun wirklich nichts in einem Fussballmanager verloren, es geht auch ganz gut ohne

    Ein Beispiel aus dem letzten Jahr vom Classik, bis heute wird es sich um ein viel faches vermehrt haben und das soll nicht die Zukunft der neuen Server werden. Beschleunigte Inflation muß verhindert werden und Ingame Währung muß *rosten*
    OFM
    28. Mai 2013 ·



    Auf vielfachen Wunsch gibt’s heute mal wieder eine Statistik, wie viel Geld aktuell in unserem Spiel im Umlauf ist. Was war bisher euer höchster Kontostand? Oder geht's bei euch erst mal darum, aus den roten Zahlen zu kommen?

    DE1:

    1.154 Spieler mit > 100 Mio. Euro
    26 mit > 500 Mio.
    3 mit > 1 Mrd.
    ...und jeder neue Manager muß die Chance haben zu einer bestimmten Zeit oben aufzuschließen und das geht nur langfristig ohne Zinsen.
    Geändert von Pikte (18.06.2014 um 00:58 Uhr)

  5. #5
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    Oh ja setzt das mal um und ich zumindest kann alle meine Teams beerdigen.

    Es gibt doch schon kaum noch Möglichkeiten Geld zu erwirtschaften.

    Jufö-Spieler traden ist schon lange weggefallen bzw die Jufö frißt viel
    zu viel Geld.Also macht da jeder nur Minus.

    Frendliespiele.Kommt eben drauf an wie die jeder für sich spielen will.
    Entweder mit entsprechenden Gegnerstärken(je nach Stadiongröße) lässt sich damit
    ordentlich verdienen.Oder eben Abschußfrendlies um die Jugis zu puschen.Nur das kostet
    eben wieder mehr als es einbringt.

    Sponsorprämien decken schon längst je nach SP Wahl und Teamgehalt bei den meisten
    Teams nicht mehr ansatzweise die Teamkosten.

    Einzig die Liga-Stadion Einnahmen bringen noch gut Kohle in die Kasse.

    Und da wollt ihr jetzt noch nebenbei Habenszinsen abschaffen.
    Also ehrlich gesagt leuchtet mir das nicht ein.

  6. #6
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    Ich zitiere mich mal:
    Zitat Zitat von flo73 Beitrag anzeigen
    Gäbe es keinen Zinsertrag würde ich bis zum letzten Atemzug bis zum Alter von 37 Abschüsse spielen.
    Stadioneinnahem wären egal ebenso die zugehörigen Reparaturen.

    Auch wenns nen Fussballmanger ist, so ist es auch eine Wirtschaftssimulation. Wer beiseits nicht vernünftig arbeitet bekommt Probleme

    Kommt ja auch keiner auf die idee und sagt der FC Bayern soll keine Zinsen mehr für sein festgeldkonto erhalten.

    Aber seis drumm... gibts keine Zinserträge mehr erwarte ich auch die Abschaffung der Kreditzinsen und den Lizensentzug für jedes hochverschuldete Team sowie den Entzug sämtlicher Titel die auf Misswirtschaft beruhen.

    Aber ich glaub das ist ein anderes Thema und hat mit den AWP Grenzen nur bedingt was zu tun... Aber nett mal drüber geschnackt zu haben
    Ich erwähnte den FC Bayern... Das HSV hat dagegeb 100 Mio Schulden. Der sollte dann auch keine Zinsen trotz Misswirtschaft mehr zahlen.
    Cash ist nunmal ein fester Bestandteil in einem Aufbauspiel wie diesem hier. Faktisch unverzichtbar.

    Im Prinzip reden wir über ne reine Neiddiskussion. Im Übrigen ist es harte Arbeit sich den Überschuss zu erwitschaften. Es wäre besser wenn Pleitegeier anfangen würden wirtschaftlich zu spielen und zu handeln. Aber das entscheidet jeder selbst.

    Ein klares Nein meinerseits
    DeutschlandÖsterreich

  7. #7
    Nationensammler ClanMod at/de2. & Großer Bruder Avatar von Pikte
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    Danke Migl und floh über euren Beitrag, eure Meinung ist mir schon seit 2010 bekannt als diese Art Finanzmanager begann den Fussballmanager zu verdrängen

  8. #8
    oFIFA.de2 Mitglied CONTAF Avatar von Gunnj
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    Habenzinsen ja, aber nicht linearer Ertrag

    OFM ist sowohl Fußball- und Wirtschaftssimulation. Dazu gehören natürlich auch Zinsen, sowohl Habenzinsen als auch Sollzinsen.
    Nichtsdestotrotz ist die Sicht von Pikte gut nachvollziehbar, aber die Abschaffung der Zinsen würde eben auch einen Teil abschaffen, der eben zum Spiel gehört.
    Ein Manager, der 1 Mrd. angespart hat, könnte mit Finanzberater 4% Zinsen bekommen, also 40 Mio. pro Saison. Das ist schon arg viel und in den unteren Ligen mehr als der gesamte Etat.
    Oder, anders ausgedrückt, auf dem Niveau der gesamten Zuschauereinnahmen in der ersten Liga,
    In der 1. Liga mit Top-Mannschaft und (nach Einführung der neuen Gehälter) etwa 80-100 Mio Gehalt pro Saison ist es jedoch nur eine Basis, daß der Verein sich auch länger auf diesem Niveau halten kann. So gesehen wäre es unfair, den Managern, die diese Strategie gewählt haben, diese durch eine wesentliche Änderung des Spiels kaputt zu machen.
    Natürlich hat Pikte aber auch recht damit, daß dieser Vorsprung, der zwar erarbeitet ist, aber eben auch viel mit der längeren Managerzeit zu tun hat, durch Zins und Zinseszinsen für neue Spieler nicht aufholbar ist.

    Daher möchte ich den Vorschlag in dieser Form zwar ablehnen, ihn jedoch in der Form abwandeln, daß der Einfluß der Habenzinsen (auf hohem Niveau!) verringert wird.

    Konkret heißt das:
    1. Habenzinsen bleiben, wie sie sind
    2. Auf die Habenzinsen werden Abgaben an den nationalen Fußballverband in einer progressiven Staffelung berechnet.
    Zum Beispiel:
    Zinsen < 1 Mio: abgabenfrei
    Zinsen 1-5 Mio: 10%
    Zinsen 5-10 Mio: 20%
    usw. bis maximal 90% Abgabe
    3. Die Abgaben an den nationalen Fußballverband werden von diesem verwandt:
    50% im Amateurbereich -> sind also weg.
    25% zur Trainerausbildung -> Erhöhung der Wirkung TU/TL in dem Land.
    25% in Öffentlichkeitsarbeit/Nationalteam -> Erhöhung der Zuschauerzahlen.

    Natürlich dürfen die Auswirkungen nicht extrem sein, so maximal 15% plus wäre jedoch reell.
    So haben alle Manager eines Landes mir reichen Managern auch etwas davon und den Managern, die auf die Zinsen bauen würde die Basis nicht ganz entzogen.

  9. #9
    oFIFA.de2 Mitglied UEFA Avatar von Staubsaugervertreter
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    Zitat Zitat von Gunnj Beitrag anzeigen
    OFM ist sowohl Fußball- und Wirtschaftssimulation. Dazu gehören natürlich auch Zinsen, sowohl Habenzinsen als auch Sollzinsen.
    Nichtsdestotrotz ist die Sicht von Pikte gut nachvollziehbar, aber die Abschaffung der Zinsen würde eben auch einen Teil abschaffen, der eben zum Spiel gehört.
    Ein Manager, der 1 Mrd. angespart hat, könnte mit Finanzberater 4% Zinsen bekommen, also 40 Mio. pro Saison. Das ist schon arg viel und in den unteren Ligen mehr als der gesamte Etat.
    Oder, anders ausgedrückt, auf dem Niveau der gesamten Zuschauereinnahmen in der ersten Liga,
    In der 1. Liga mit Top-Mannschaft und (nach Einführung der neuen Gehälter) etwa 80-100 Mio Gehalt pro Saison ist es jedoch nur eine Basis, daß der Verein sich auch länger auf diesem Niveau halten kann. So gesehen wäre es unfair, den Managern, die diese Strategie gewählt haben, diese durch eine wesentliche Änderung des Spiels kaputt zu machen.
    Natürlich hat Pikte aber auch recht damit, daß dieser Vorsprung, der zwar erarbeitet ist, aber eben auch viel mit der längeren Managerzeit zu tun hat, durch Zins und Zinseszinsen für neue Spieler nicht aufholbar ist.

    Daher möchte ich den Vorschlag in dieser Form zwar ablehnen, ihn jedoch in der Form abwandeln, daß der Einfluß der Habenzinsen (auf hohem Niveau!) verringert wird.

    Konkret heißt das:
    1. Habenzinsen bleiben, wie sie sind
    2. Auf die Habenzinsen werden Abgaben an den nationalen Fußballverband in einer progressiven Staffelung berechnet.
    Zum Beispiel:
    Zinsen < 1 Mio: abgabenfrei
    Zinsen 1-5 Mio: 10%
    Zinsen 5-10 Mio: 20%
    usw. bis maximal 90% Abgabe
    3. Die Abgaben an den nationalen Fußballverband werden von diesem verwandt:
    50% im Amateurbereich -> sind also weg.
    25% zur Trainerausbildung -> Erhöhung der Wirkung TU/TL in dem Land.
    25% in Öffentlichkeitsarbeit/Nationalteam -> Erhöhung der Zuschauerzahlen.

    Natürlich dürfen die Auswirkungen nicht extrem sein, so maximal 15% plus wäre jedoch reell.
    So haben alle Manager eines Landes mir reichen Managern auch etwas davon und den Managern, die auf die Zinsen bauen würde die Basis nicht ganz entzogen.
    Hört sich doch Super an und bringt auch nen Gewisses maß an realismus


  10. #10
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    Sorry, aber diesen VV kann ich nicht ernstnehmen. Das hat nichts mit Neid Debatte zu tun.
    Die Habenszinsen abzuschaffen hat nur ein Effekt, dass alle die auf ein Stadion sparen länger sparen müssen. Und das bei jedem Stadioausbau. So können sie viel später zu den oberen aufschließen.
    Und was machen die Oberen in der Zeit, genau Geldscheffeln. Nicht durch Zinsen sondern durch Stadioneinnahmen.
    Geändert von veritas (19.06.2014 um 13:49 Uhr)

  11. #11
    Erfahrener Benutzer Avatar von MBQ79
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    hmmm und wenn man steuern auf Zinsen einfüht oder auf Guthaben? mit einem Steigenden Steuersatz je höher das Guthaben ist?

    Denke einfach das im unteren Bereich <100 mio die zinsen sinnvoll und notwendig sind!



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  12. #12
    Nationensammler ClanMod at/de2. & Großer Bruder Avatar von Pikte
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    Zitat Zitat von Gunnj Beitrag anzeigen
    OFM ist sowohl Fußball- und Wirtschaftssimulation. Dazu gehören natürlich auch Zinsen, sowohl Habenzinsen als auch Sollzinsen.
    Nichtsdestotrotz ist die Sicht von Pikte gut nachvollziehbar, aber die Abschaffung der Zinsen würde eben auch einen Teil abschaffen, der eben zum Spiel gehört.
    Ein Manager, der 1 Mrd. angespart hat, könnte mit Finanzberater 4% Zinsen bekommen, also 40 Mio. pro Saison. Das ist schon arg viel und in den unteren Ligen mehr als der gesamte Etat.
    Oder, anders ausgedrückt, auf dem Niveau der gesamten Zuschauereinnahmen in der ersten Liga,
    In der 1. Liga mit Top-Mannschaft und (nach Einführung der neuen Gehälter) etwa 80-100 Mio Gehalt pro Saison ist es jedoch nur eine Basis, daß der Verein sich auch länger auf diesem Niveau halten kann. So gesehen wäre es unfair, den Managern, die diese Strategie gewählt haben, diese durch eine wesentliche Änderung des Spiels kaputt zu machen.
    Natürlich hat Pikte aber auch recht damit, daß dieser Vorsprung, der zwar erarbeitet ist, aber eben auch viel mit der längeren Managerzeit zu tun hat, durch Zins und Zinseszinsen für neue Spieler nicht aufholbar ist.

    Daher möchte ich den Vorschlag in dieser Form zwar ablehnen, ihn jedoch in der Form abwandeln, daß der Einfluß der Habenzinsen (auf hohem Niveau!) verringert wird.

    Konkret heißt das:
    1. Habenzinsen bleiben, wie sie sind
    2. Auf die Habenzinsen werden Abgaben an den nationalen Fußballverband in einer progressiven Staffelung berechnet.
    Zum Beispiel:
    Zinsen < 1 Mio: abgabenfrei
    Zinsen 1-5 Mio: 10%
    Zinsen 5-10 Mio: 20%
    usw. bis maximal 90% Abgabe
    3. Die Abgaben an den nationalen Fußballverband werden von diesem verwandt:
    50% im Amateurbereich -> sind also weg.
    25% zur Trainerausbildung -> Erhöhung der Wirkung TU/TL in dem Land.
    25% in Öffentlichkeitsarbeit/Nationalteam -> Erhöhung der Zuschauerzahlen.

    Natürlich dürfen die Auswirkungen nicht extrem sein, so maximal 15% plus wäre jedoch reell.
    So haben alle Manager eines Landes mir reichen Managern auch etwas davon und den Managern, die auf die Zinsen bauen würde die Basis nicht ganz entzogen.
    Hallo Gunnj, vielen Dank und du hast die Problematik des Zinseszins erkannt.
    Eine Absenkung der Zinsen ab einer bestimmten höhe des Vermögens könnte ich mir ebenso gut vorstellen. Langfristig muß das Spiel für alle Manager gleiche Möglichkeiten zum erreichen der Ziele anbieten.
    Wir möchten ja nicht das später weitere Server aufgemacht werden müssen um neuen Managern die Chance auf Erfolg zu ermöglichen.

    mfg

  13. #13
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    Hallo gunnj,

    ich verstehe an deinem Vorschlag nicht ganz den Sinn.

    Du willst Zinserträge stufenweise besteuern. Okay verstehe ich. Aber diese Abgaben soll hinten durch die Brust den Land wieder zurückgeben ?

    Oder wie soll ich das verstehen 25% für die TLs und 25% für Zuschauermehreinnagmen?
    Heißt wenn ich zufällig in einem reichen Land bin, da enteickeln sich meine Spieler schneller und ich bekomme mehr Zuschauereinnahmen? Ist das fair?
    Da kann man gleich den Weltpokal wieder abschaffen, wenn Östereich auf dem AT Server den WP unter sich ausmacht.

  14. #14
    oFIFA.de2 Mitglied CONTAF Avatar von Gunnj
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    Zitat Zitat von veritas Beitrag anzeigen
    Hallo gunnj,

    ich verstehe an deinem Vorschlag nicht ganz den Sinn.

    Du willst Zinserträge stufenweise besteuern. Okay verstehe ich. Aber diese Abgaben soll hinten durch die Brust den Land wieder zurückgeben ?

    Oder wie soll ich das verstehen 25% für die TLs und 25% für Zuschauermehreinnagmen?
    Heißt wenn ich zufällig in einem reichen Land bin, da enteickeln sich meine Spieler schneller und ich bekomme mehr Zuschauereinnahmen? Ist das fair?
    Da kann man gleich den Weltpokal wieder abschaffen, wenn Östereich auf dem AT Server den WP unter sich ausmacht.
    Die Idee kam mir einfach an der Stelle, wo das Geld "verschwindet".
    Und gerade bei den grösseren Ländern ist es für die Manager aufgrund der Ligentiefe schwerer, so daß dieser "Bonus" durch den starken nationalen Fußballverband gut tun würde.
    Schau doch einfch im Vergleich, wie leicht es im Vergleich in einem Land, das nur bis zu Oberliga geht, ist (ok,ok, ich bin auch so eine, der dort erst mal Struktur aufbauen will).
    Trotz alledem sollte der dadurch erzielte Vorteil nur leicht spürbar sein, also z.B. maximal 15%. Aber die Prozentzahl war jetzt einfach mal eine Idee, genauer kann OFM dies sicher mit allen Daten kalkulieren.
    Wenn also dann z.B. Kroatien arm ist und die Trainingslager nur 1% mehr bringen, Österreich jedoch aufgrund der vielen Vereine reich mit z.B. 12%, ist der Unterschied sicher spürbar, wird aber sicher nicht den Weltpokal entscheiden...

  15. #15
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    Oh. Diese Art der Umlagefinanzierung birgt genau diese Gefahr.

    Um bei deinem Bsp zu bleiben. Würden optimal geförderte Spiele nur noch aus Österreich und die besseren Transfererlöse landen auf österreichischen Konten. Und die Teufelsspirale beginnt von neuem.


    Ich bin gerade auf einem anderen Weg. Diese Deckelung betrifft doch kein 50 Teams.
    Warum überhaupt bei denen an den Einnahmen schrauben? Die steigenden Gehaltskosten sind der erste Schritt. Die Anhebung der Antrittsprämien evtl der zweite. 300k bei vlt 1,2 Mio Stadioneinnahmen sind doch zu gering. Oder liege ich da falsch?


    Danke gunnj für deine Erläuterung
    Geändert von veritas (19.06.2014 um 17:56 Uhr)

  16. #16
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    Ich bin gerade auf einem anderen Weg. Diese Deckelung betrifft doch kein 50 Teams.
    Warum überhaupt bei denen an den Einnahmen schrauben? Die steigenden Gehaltskosten sind der erste Schritt. Die Anhebung der Antrittsprämien evtl der zweite. 300k bei vlt 1,2 Mio Stadioneinnahmen sind doch zu gering. Oder liege ich da falsch?
    Es betrifft schon jetzt auf allen Servern viel mehr Vereine, die Gehälter für die Stärken womit über das Stadion die höchsten Einnahmen erreicht werden können, verändern sich nach der Umstellung kaum. Das Vermögen wird weiter wachsen in den nächsten Jahren, das ist auch richtig so. Aber dann kommen noch die Zinsen dazu die den Unterschied der Manager langfristig prägen werden.

    ...wenn man alle Tribünen im Stadion auf maximum ausgebaut hat und mehr Zuschauer in das Stadion gelockt werden können gibt es kaum spürbare höhere Einnahmen. Da stimmt etwas nicht
    Geändert von Pikte (19.06.2014 um 18:15 Uhr)

  17. #17
    Erfahrener Benutzer Avatar von Ego
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    Mir ist noch nicht klar, wohin der Vorschlag überhaupt zielen soll. Soll "nur" der Anstieg der Geldmenge des gesamten Servers dadurch verringert werden?
    Die beiläufig erwähnten Alternativen unterscheiden sich teils erheblich in ihren Auswirkungen auf das Balancing. Deshalb, wo liegen den Vor- und Nachteile der verschiedenen Vorschläge? Und was soll überhaupt erreicht werden?
    Geändert von Ego (19.06.2014 um 18:24 Uhr)

  18. #18
    Nationensammler ClanMod at/de2. & Großer Bruder Avatar von Pikte
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    Mir ist noch nicht klar, wohin der Vorschlag überhaupt zielen soll. Soll "nur" der Anstieg der Geldmenge des gesamten Servers dadurch verringert werden?
    ...die Geldmenge soll nicht verringert werden, nur das stetige Wachsen des Vermögens allein durch Zinsen.

    Die beiläufig erwähnten Alternativen unterscheiden sich teils erheblich in ihren Auswirkungen auf das Balancing. Deshalb, wo liegen den Vor- und Nachteile der verschiedenen Vorschläge? Und was soll überhaupt erreicht werden?
    Der Vorteil von meinem Vorschlag ist, das über das Stadion Einnahmen erziehlt werden können die es den Managern ermöglicht ohne Zinsen von den Einnahmen leben zu können. Der Stadionausbau würde langfristig sich lohnen und die Einnahmen werden reguliert den Vereinen zufgeführt ohne das es Auswirkungen auf das Balancing hat. Neue Manager haben die Möglichkeit langfristig unter gleichen Bedingungen oben aufzuschließen und müssen nicht gegen das wachsende Kapitel durch Zinsen ankämpfen.

    Der Nachteil ist das Änderungen am Stadion Umfeld erforderlich sind und wieder in das Stadion investiert werden muß.

    mfg

  19. #19
    Erfahrener Benutzer
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    von mir ein klares nein

    ich meine wenn ein manager 20-30 saisons komplett auf den sportlichen erfolg verzichtet um dann von zinsen leben zu können, dann hat er es sich meiner meinung nach verdient. und davon gibt es alleine aufm classic so wenige, wenn es die da überhaupt gibt,da dort die alten starken spieler viel mehr wert sind da und auf den neuen servern wird es kaum einer schaffen, da dort die gehälter zu stark anziehen, das ist meine meinung dazu.
    ich meine hier handelt es sich doch um ein langzeitstrategiespiel, oder hab ich, da was falsch verstanden,sollte man also keine vortele mehr haben, wenn man lange zeit gut gewirtschaftet hat, wo ist da der sinn?
    naja wie auch immer ich sollte hier nicht mitdiskutieren, da ich eben das vorhane und dadurch voreingenommen bin.
    Geändert von kedeci237 (19.06.2014 um 19:01 Uhr)

  20. #20
    Erfahrener Benutzer Avatar von Tremmi
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    Um eines vorweg zu nehmen: Ich bin dagegen.


    Ich finde die Zinsen so wie sie sind in Ordnung. Den Managern in der ersten Liga werden durch die neuen Gehälter schon Einnahmen abgezogen. Die Manager, die auf Titel setzen können ggf. sogar mit einem Minus pro Saison rausgehen. Auf dem DE2 Server waren hohe Gewinne hauptsächlich dadurch möglich, da auf dem TM die Deflation stark eingeschlagen ist. Hätten wir Erstligisten wesentlich mehr für gute Spieler ausgeben müssen, wären die Gewinne auch kleiner.


    Was ich definitiv nicht nachvollziehen kann ist die Begründung, dass neue Manager nicht ran kommen können. Das ist absolut nicht korrekt. Jeder hat die Möglichkeit ran zu kommen, auch wenn es seine Zeit dauert. Und das ist im realen Leben so, genauso wie in jeder Spielrunde. Ein Beispiel wie man ran kommen kann sind bspw. auf dem DE-Server die SSC JP-Eagles. In 20 Saisons war das Stadion voll ausgebaut und der Verein in der ersten Liga. Es geht also. Und warum sollen Manager, die einfach besser waren (in welcher Hinsicht und mit welcher Strategie auch immer) immer wieder durch Regularien beeinträchtigt werden? Diese Manager werden sich auch an die Änderungen anpassen und mit diesen auch wieder vorne landen.

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